Anica Edinger schreibt zur Petition, die von der ‚Energiewende Bergstrasse‘ ins Leben gerufen wurde. Als Vorsitzender zeichnet Thomas Rinneberg dafür verantwortlich mit dem Argument „Wir brauchen ... endlich im Rhein-Neckar-Kreis Windräder, wenn wir die Energiewende schaffen wollen“. Am Lammerskopf seien Standorte von Windkraftanlagen mit den Schutzzielen eines FFH-Gebiets vereinbar.
Dieser Behauptung muss entschieden widersprochen werden: Auf S. 38 dieser Vorprüfung (siehe GA IUS Ness/Weibel, Natura 2000 Verträglichkeitsuntersuchung, 2024) äußert der Gutachter Ness zurecht, dass das Heidelberger/ Neckargemünder Gebiet über dem Vogelschutzgebiet wegen Wespenbussards, Wanderfalken sowie geschützte Fledermausarten ein „Ausschlussbereich für eine Errichtung von WEA“ darstellen.
Täglich sehen wir in Kleingemünd wie Rotmilan, Fischadler und andere große Greifvögel ihre Kreise ziehen und wie jährlich 150 bis 200 Kraniche und Graugänse, die die Neckarroute wählen, ein unbeschreibliches Naturerlebnis vor unseren Augen ausbreiten.
Den meisten Bürgern sind die Berechnungen der Heidelberger Umweltbürgermeister nicht aufgefallen, die 2015 besagten, dass man an der Bergstrasse mehr als 1600 Windräder (Nabenhöhe 135 m) braucht, 2023 waren es noch 780 mit der Nabenhöhe von 280 m, um die Kohle- und Erdgas- Kraftwerke in Mannheim abzulösen. Wo sollen die denn stehen??
Inzwischen wissen wir, dass sowohl OB Würzner als auch Herrn Rinneberg jedes Mittel recht ist, trotz Artenschutz den Lammerskopf „durch ein nachgelagertes Genehmigungsverfahren“ für Windräder aus reiner Geldgier bzw. ideologischer Verblendung dem VRRN zu entreißen und zurückzuholen.
Dr. Reinhard Ding
stellvertretender Vorsitzender





